Donnerstag, 19. Oktober 2017

Die liebe Ordnung

Meine neue Scraptasche lässt mir keine Ruhe. Immerhin ist von dem Hühnerstoff noch was übrig! Also bin ich auf die Suche gegangen nach nützlichen Dingen, mit denen ich die Tasche noch füllen kann. Heißt: Was zum Aufbewahren und Transportieren von Scrapwerkzeugen und/oder -material.

Und dann kam Kalium. Den Taschenorganisator hat Frau Rausch erdacht und stellt hier eine Anleitung und Schnittmuster für zwei Größen zur Verfügung. Da die Teile alle rechteckig sind, würden im Prinzip auch Maßangaben reichen, aber zur Orientierung beim Sortieren der Schnittteile fand ich die ausgeschnittenen Papierstücke sehr praktisch. In die große Variante passt ein A5-Planer, in die kleine einer der Größe Personal, bzw. ein Happy Planner Mini. 

Ich habe den kleinen genäht und war bei dem Seitenteil etwas verwirrt, da das Schnitteil 5 cm breit ist, aber die aufgedruckte Größenangabe 7 cm sagt. Ich habe dann mal 7 cm genommen, was auch gut war, denn mein Filofax Personal ist so dick gefüllt, dass es ihm ansonsten wohl dadrin eng um die Ringe würde. Bei dem großen ist übrigens der Streifen tatsächlich auch auf dem Papier 7 cm breit.

Zum Scrappen nehme ich eher keinen Planer mit, aber fürs Foto habe ich den Happy Planner Mini mal reingesteckt. 6x6-Papierblöcke passen auch rein, stehen aber oben etwas über. Das würde mich jetzt nicht stören, weil Kalium ja sowieso in der großen Tasche mitreist.

So sieht mein Kalium in leer aus:



(Wie war das - schief ist Englisch und Englisch ist modern? Naja, perfectly imperfect halt.)


Und so sieht's mit Beispielfüllung aus:




Hier ist der große Bruder, der ist aber nicht für die Scraptasche bestimmt:



Größenvergleich:
 



Beim Nähen des großen fiel mir der Unterschied nicht wirklich auf. Nebeneinander merkt man vor allem die zusätzliche Höhe aber schon. Da muss die Handtasche, in die der kommt, auch schon entsprechend groß sein.

Mein A5-Planer passt tatsächlich rein, allerdings würde ich ihn erstens nicht in der Handtasche mitschleppen und zweitens dann eher nicht im Kalium. Es passt dann nämlich sonst nicht mehr viel rein, was dem Sinn des Organisers völlig widersprechen würde. Im Gegensatz zu dem Kleinen passt ein Traveler's Notebook in den großen bequem rein.



Übrigens kann man sich die Herstellung eines Kalium in bewegten Bildern auf dem Kanal "Das Haus mit dem  Rosensofa" auch hier anschauen.

Zur Information ein paar Sachen, die ich mir mehrfach anschauen oder überlegen musste:

1. Wie oben bereits erwähnt stimmt bei dem Seitenteil für den kleinen Kalium die aufgedruckte Breite (bzw. Länge, wenn man den Fadenlauf beachtet) nicht mit der tatsächlichen Breite des Schnittteils überein. Da es aber zum Nähen völlig wurscht ist, ob das nun 5 oder 7 cm breit ist, macht es doch einfach nach Lust und Laune. So lange die Teile vom Außen- und Innenstoff gleich groß sind, macht das wirklich gar nix aus. 

2. Einige Teile sind im Schnitt in vollständiger Größe, andere halb mit Angabe einer Bruchkante angegeben. Das mag für Stücke, die größer sind als ein A4-Blatt logisch sein, weil man sonst kleben müsste. Bei manchen macht es absolut keinen Sinn, da kein Teil im Bruch liegt beim Nähen. Zum Zuschneiden fand ich es am einfachsten, ein langes Stück in 22 cm Breite (bzw. 26 cm für den großen) mit Patchworklinieal und Rollschneider zuzuschneiden. Wie man sieht, sind die ganzen Aufsetzteile und der Taschenkörper nämlich gleich breit, und dann braucht man nur noch die erforderliche Länge abzuschneiden.

3. Entgegen der Abstandsangaben nach oben die Aufsetztaschen am unteren Rand des Taschenkörpers ausgerichtet. Dadurch ist die Öffnung der Eingrifftasche hinter dem Reißverschluss zwar sehr hoch, aber das macht nix. Wenn ich das nicht gemacht hätte, hätten die Aufsatzteile unten übergestanden und hätten abgeschnitten werden müssen, wie in dem oben verlinkten Video gezeigt. Außerdem wären die Aufsatztaschen dann reichlich klein geworden.

4. Denkt unbedingt an die Wendeöffnung. Wer auch Wendeöffnungsdemenz hat, wie ich, sollte sich irgendwo beim Zuschnitt schon eine Notiz an den Stoff pinnen und am besten die Öffnung gleich bei der ersten Naht der Innentasche lassen. Dann muss man bei der zweiten nicht mehr dran denken. Auftrennen, wenn man schon Innen- und Außenteil zusammengenäht hat, ist bei dieser Tasche echt doof. ECHT!

Und weil Donnerstag ist und der Hühnerkalium auch sowas von für mich ist, macht es hier mal wieder RUMS. Schaut euch doch mal an, was andere Frauen für sich gemacht haben und dort zeigen.

Montag, 16. Oktober 2017

Picobello

Man könnte natürlich sagen, dass saubere Schuhe was so Alltägliches sind, dass sie nicht unbedingt in ein Album gehören, aber wenn die Farben so gut zu aktuell verfügbaren Embellishments passen, dann geht das schon.


Freitag, 13. Oktober 2017

Immer wieder mal

Keine Ahnung, wie das immer passiert mit den sprechenden Schuhen - auf jeden Fall sind sie superbequem und durften natürlich bleiben. Sie passen außerdem prima zu meinen aktuellen Lieblingspapieren :-)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Hallo Ronja

Und schon wieder RUMst es hier. Nachdem ich endlich einen schönen Stoff für ein Sweatkleid gefunden hatte, habe ich das Schnittmusterkleben (Ronja von Pattydoo) erst mal auf die lange Bank geschoben. Aber jetzt ist es fertig:




Ich habe mich für die einfachste Variante entschieden, die es bei dem Schnittmuster gibt - ohne Seitenteile und ohne Leistentaschen. Abgesehen davon, dass ich beim Zuschnitt etwas Mist gebaut habe und für die Taschenbeutel gar nicht mehr genug Stoff gehabt hätte, möchte ich das mit den Leistentaschen auch lieber erst mal üben.

Die weiße Wand war ja bisschen langweilig, daher bin ich noch mit meiner Nachbarin raus für ein paar Draußenfotos. Bisschen Blödsinn musste natürlich sein, auch, wenn das mit dem Schildernachstellen nur mäßig geklappt hat. Muss am Wind gelegen haben.





Mittwoch, 11. Oktober 2017

Hochzeitskarte mal anders

Ich brauchte eine Hochzeitskarte für zwei Männer. Leider habe ich weder deutsche Hochzeitsstempel noch geeignete Stempel mit einer Männersilhouette - die, die ich habe, sehen aus wie die Hinweisschilder fürs stille Örtchen. Also musste eine Alternative her für die Karte, und da passte der Weihnachtsstempel ganz gut. Einer der beiden trägt gerne Schals in Blau/Petrol oder ähnlichen Farben, da musste der als Deko einfach sein. Und als ich die Karte heute überreicht habe, hatte er sogar den passenden Schal an :-)

 

Sonntag, 8. Oktober 2017

Geburtstagskarten

Diese wunderbaren Karten hab ich neulich zum Geburtstag bekommen :-)

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Ergänzung zur Messenger Bag

Heute macht es hier auch mal RUMS :-)

Damit ich meine Messenger Bag flexibel unterteilen kann und z. B. auch einen Laptop gepolstert mitnehmen könnte, habe ich ein 70 x 35 cm großes Stück aus den beiden Taschenstoffen genäht und mit H630-Vlieseline gepolstert. Gefaltet passt das in die Tasche, und man kann z. B. einen Laptop zwischen die beiden Seiten stecken. Davor und dahinter entstehen weitere "Fächer".

Für Scraptreffen würde ich z. B. ein für Kits, eins für fertige Layouts und eins für Werkzeuge oder sonstigen Kleinkram nutzen.

 
Apropos Kleinkram - Stifte oder sonstiges passen auch in dieses Zusatztäschchen, das mit dem gepunkteten Stoff gefüttert ist.

 

Ich kann es gar nicht abwarten, bis die Tasche und der Zusatzkram endlich zum Einsatz kommen.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Gerüstet für 2018

Der Planer ist jedenfalls schonmal da :-)

Montag, 2. Oktober 2017

Neue Scraptasche, Messenger Bag, Rumpelkammer...

Lange hab ich mich nicht rangetraut an diese Tasche, aber jetzt hieß es mal Butter bei die Fische. Vor den Trägern hatte ich reichlich Schiss, weil auch meine neue Maschine kein so guter Freund von Gurtband ist. Youtube hat mich dann von der Gurtbandangst kuriert, nachdem ich dort prima Tipps zum Thema Fadenspannung gefunden habe  und mit diversen Experimenten an Gurtbandresten endlich mal eine unten wie oben saubere Naht auf mehreren Schichten Gurtband hinbekommen habe.

Und ich liebe den Hühnerstoff, den ich vom letzten Stoffmarkt mitgebracht habe :-)


Ein A4-Ordner würde reinpassen. Oder mein Laptop. Allerdings habe ich für den Laptop eine gepolsterte Tasche, und Ordner schleppe ich eher nicht mit mir rum. ABER zum Glück passt ja 12x12"-Papier auch rein, also ist die Tasche auch sehr geeignet für Scrapbooking-Treffen. Es ist noch Stoff da, also kann ich mir auch noch ein paar kleine Täschchen für Kleinkram machen, die dann da mit rein können. Oder eine Unterteilung. Mal sehen.


Fürs Foto hab ich ein paar Carcassonne-Erweiterungen reingesteckt, die haben ca. die Breite eines Ordners - und bequem Platz.


Dank Decovil Light-Einlage hat die Tasche auch leer noch Stand.


Und natürlich hätte ich Plastikschnallen kaufen können, aber die silbernen von Snaply sind doch viiiiiel schöner (wenn auch eine Plage beim Annähen):



Schnittmuster: Bonnie von Pattydoo

Sonntag, 1. Oktober 2017

Bucket Bag Nr. 3

Diesmal in der kleinen Version - auch diese ist nach der Anleitung von DIY Eule entstanden.

 
Der Träger besteht aus zwei Lagen Kunstleder, die ich einfach an beiden Rändern zusammengenäht habe. Und die Innentasche ist auch hier wieder einzeln zum Herausnehmen, diesmal ohne den Innenkarabiner, weil ich keinen mehr übrig hatte.

Während die große Version mir für den Alltag zu groß ist und die Mini-Version für Mama mir zu klein wäre, hat diese jetzt die perfekte Alltagsgröße für mich.