Layouts mit "Summer Market" gehen natürlich auch :-)
Donnerstag, 30. April 2020
Mittwoch, 29. April 2020
Dienstag, 28. April 2020
Noch eine Die Cut Box - mit Anleitung
Weil ich als kleiner Monk komische Konstellationen ja eher blöd finde, gefielen mir die 7 aufeinandergestapelten Boxen ja nicht so recht (unten drei, in der Mitte drei und eine oben drauf), daher habe ich noch zwei Die Cut Boxen gemacht. Eine weitere hatte ich ohnehin gebraucht nach meinem letzten Einkauf:
Bei der nächsten Box habe ich mal die Schritte mitfotografiert, weil mich einige Leute nach einer Anleitung gefragt hatten. Sie besteht aus 4 Schiebeschachteln, die man natürlich auch einzeln verwenden oder anders zusammenkleben kann. Ich habe auch schon Kombinationen aus zwei Vierertürmchen gemacht, aber die sind nicht so stabil wie die einfach gestapelten Versionen, so dass ich dabei geblieben bin.
Das Prinzip für die Schachteln ist immer gleich. Durch Verwendung unterschiedlich großer Papiere und Falzabstände kann man die Größe variieren. Wie groß die Hülle dann sein muss, kann man ganz einfach ausmessen/-rechnen). Meine Schachteln haben immer die gleiche Größe, so dass ich das nur einmal tun musste. Sie sind passend für die meisten Die Cut-Packungen der bekannten Hersteller. Eventuell passen mal sehr große Teile nicht rein, dafür habe ich aber dann eine "Restschublade" in der zweckentfremdeten Schraubenbox, auf der meine Kisten stehen.
Materialbedarf für ein Vierertürmchen:
6 Böden 12x12"-Cardstock
Papierreste oder 6x6"-Papierblock
Dekokram nach Wahl
Envelope Punch Board
Falzbrett
Falzbein
Kleber nach Wahl (ich verwende Kleberoller und doppelseitiges Klebeband zum Reißen)
Zuschnitt:
Vier der Bögen werden auf ein Format von 8 x 8" zurechtgeschnitten. Um die Reste noch gut anderweitig verwenden zu können, schneide ich immer erst einen 4 x 12" Streifen ab, aus dem ich dann später noch eine Karte machen kann. Deshalb achte ich auch immer auf die Laufrichtung des Papiers und drehe es so, dass es sich von oben nach unten leichter biegen lässt als von rechts nach links.
Dann drehe ich das verbliebene Stück und schneide es in ein Stück à 8 x 8" und eines à 4 x 8". Das 4 x 8"-Stück schneide ich nochmal auf 5 x 3 5/8" zurecht. Das 4x12"-Stück kann beiseite gelegt werden.
Von den beiden übrigen Cardstockbögen schneide ich dann einen Streifen von 2 1/2" ab. Dieser kann auch beiseite gelegt werden. Aus dem verbliebenen Stück von 9 1/2x12" schneide ich dann zwei Stücke à 9 1/2 x 5 1/4" ab. Diese ergeben später die Schachtelhüllen. Es verbleibt ein Reststück von 9 1/2 x 1 1/2", das nicht meht benötigt wird.
Jetzt habe ich folgende Papierstücke, die für die Box zum Einsatz kommen:
- 4 mal 8 x 8" (A)
- 4 mal 5 x 3 5/8" (B)
- 4 mal 9 1/2 x 5 1/4" (C)
Schublade erstellen:
Ein Papierstück A an die Kante des Envelope Punch Board legen und die erste Seite bei 4" und 5" anlegen, lochen und falzen.
Anschließend drehen und bei den verbliebenen Seiten jeweils die Markierung des Boards an den beiden ersten Falzlinien anlegen und ebenfalls lochen und falzen. Wichtig ist, dass man unbedingt genau arbeitet. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:
Jetzt kann man das Papier an allen Falzlinien falten und am besten mit einem Falzbein nachziehen. Ich falte immer so, dass die erhabene Seite der Falzlinie innen liegt.
Anschließend werden die Dreiecke an den Seiten nochmal "übergeknickt". Dazu faltet man das Dreick an der äußeren Falzlinie, legt es flach und faltet beide Lagen an der inneren Falzlinie.
Weil nur eine Schicht vorgefalzt ist, ist das ein bisschen fummelig, aber gut machbar. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:
Als nächstes werden vier Einschnitte gemacht, um aus den kleinen viereckigen Bereichen Klebelaschen zu machen:
Ich schneide meine immer so, dass sie von der längeren Schubladenkante abgetrennt werden. Dadurch wird die Schubladen ein winziges bisschen schmaler als andersherum, was später das Schieben erleichtert. Geschnitten wird nur bis dahin, wo sich die beiden Falzlinien treffen.
Dann geht es auch schon ans Kleben. Für die Schubladen nehme ich Kleberoller. Dieser kommt auf die Außenseiten der Klebelaschen und die Innenseiten der Dreiecke. Dann klebt man erst die Laschen innen an und faltet anschließend die Dreiecke drüber und klebt sie am Boden fest.
Und weil das nicht so schön aussieht, wird anschließend ein Stück B auf den Boden geklebt:
Ebenso werden dann die anderen drei Schubladen gemacht.
Hüllen falten:
Für die Hülle legt man ein Stück C mit der langen Seite an ein Falzbrett and und falzt bei 3 3/4", 4 1/2", 8 1/4" und 9".
Alle Falzlinien werden mit einem Falzbein nachgezogen. Auch hier falte ich wieder so, dass die erhabene Seite der Falz innen liegt. An der schmalen Seite klebe ich außen ein Stück doppelseitiges Klebeband an.
Dann kann die Hülle zusammengeklebt werden. Die Klebelasche liegt anschließend innen. Auch das wiederholt man mit den anderen drei Stücken C.
Zusammenbau:
Jede Schublade wird jetzt in eine Hülle geschoben. (Monks achten dabei darauf, dass alle gleich herum liegen, bei mir ist die Hülle z. B. immer so gedreht, dass die Klebelasche von vorne gesehen links unten ist.)
Dann wird auf drei der vier Schachteln oben Klebeband angebracht. Das in der Mitte ist nützlich für die Stabilität:
Und schon kann man die Schachteln zusammenkleben:
Der letzte Schliff:
Dekorieren kann man natürlich nach Lust und Laune. Hier gebe ich auch gar keine Maße vor, das kann sich ja jeder selbst ausmessen, je nach Dekowunsch. Ich bin derzeit ein großer Fan der Summer Market-Serie von Carta Bella, die auch bei meiner Schachtel wieder dran glauben musste.
Voilà - fertig:-)
Aus den nicht verwendeten kleinen Reststücken lassen sich dann auch noch prima schmale Schildchen schneiden, auf die man den Inhalt einer Schublade schreiben kann. Ich klebe meine Schildchen immer mit nicht permanentem Klebestift an, so dass ich die leicht austauschen kann. Allerdings gebe ich zu, dass ich in 15 Jahren Scrapbooking noch keine Packung Die Cuts komplett aufgebraucht habe, das kommt also selten vor :-)
Falls ihr auch eine Box macht, taggt mich gerne auf Instagram (@suppenhuhntr), dann hinterlasse ich auch einen Kommentar.
Bei der nächsten Box habe ich mal die Schritte mitfotografiert, weil mich einige Leute nach einer Anleitung gefragt hatten. Sie besteht aus 4 Schiebeschachteln, die man natürlich auch einzeln verwenden oder anders zusammenkleben kann. Ich habe auch schon Kombinationen aus zwei Vierertürmchen gemacht, aber die sind nicht so stabil wie die einfach gestapelten Versionen, so dass ich dabei geblieben bin.
Das Prinzip für die Schachteln ist immer gleich. Durch Verwendung unterschiedlich großer Papiere und Falzabstände kann man die Größe variieren. Wie groß die Hülle dann sein muss, kann man ganz einfach ausmessen/-rechnen). Meine Schachteln haben immer die gleiche Größe, so dass ich das nur einmal tun musste. Sie sind passend für die meisten Die Cut-Packungen der bekannten Hersteller. Eventuell passen mal sehr große Teile nicht rein, dafür habe ich aber dann eine "Restschublade" in der zweckentfremdeten Schraubenbox, auf der meine Kisten stehen.
Materialbedarf für ein Vierertürmchen:
6 Böden 12x12"-Cardstock
Papierreste oder 6x6"-Papierblock
Dekokram nach Wahl
Envelope Punch Board
Falzbrett
Falzbein
Kleber nach Wahl (ich verwende Kleberoller und doppelseitiges Klebeband zum Reißen)
Zuschnitt:
Vier der Bögen werden auf ein Format von 8 x 8" zurechtgeschnitten. Um die Reste noch gut anderweitig verwenden zu können, schneide ich immer erst einen 4 x 12" Streifen ab, aus dem ich dann später noch eine Karte machen kann. Deshalb achte ich auch immer auf die Laufrichtung des Papiers und drehe es so, dass es sich von oben nach unten leichter biegen lässt als von rechts nach links.
Dann drehe ich das verbliebene Stück und schneide es in ein Stück à 8 x 8" und eines à 4 x 8". Das 4 x 8"-Stück schneide ich nochmal auf 5 x 3 5/8" zurecht. Das 4x12"-Stück kann beiseite gelegt werden.
Von den beiden übrigen Cardstockbögen schneide ich dann einen Streifen von 2 1/2" ab. Dieser kann auch beiseite gelegt werden. Aus dem verbliebenen Stück von 9 1/2x12" schneide ich dann zwei Stücke à 9 1/2 x 5 1/4" ab. Diese ergeben später die Schachtelhüllen. Es verbleibt ein Reststück von 9 1/2 x 1 1/2", das nicht meht benötigt wird.
Jetzt habe ich folgende Papierstücke, die für die Box zum Einsatz kommen:
- 4 mal 8 x 8" (A)
- 4 mal 5 x 3 5/8" (B)
- 4 mal 9 1/2 x 5 1/4" (C)
Schublade erstellen:
Ein Papierstück A an die Kante des Envelope Punch Board legen und die erste Seite bei 4" und 5" anlegen, lochen und falzen.
Anschließend drehen und bei den verbliebenen Seiten jeweils die Markierung des Boards an den beiden ersten Falzlinien anlegen und ebenfalls lochen und falzen. Wichtig ist, dass man unbedingt genau arbeitet. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:
Jetzt kann man das Papier an allen Falzlinien falten und am besten mit einem Falzbein nachziehen. Ich falte immer so, dass die erhabene Seite der Falzlinie innen liegt.
Anschließend werden die Dreiecke an den Seiten nochmal "übergeknickt". Dazu faltet man das Dreick an der äußeren Falzlinie, legt es flach und faltet beide Lagen an der inneren Falzlinie.
Weil nur eine Schicht vorgefalzt ist, ist das ein bisschen fummelig, aber gut machbar. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:
Als nächstes werden vier Einschnitte gemacht, um aus den kleinen viereckigen Bereichen Klebelaschen zu machen:
Ich schneide meine immer so, dass sie von der längeren Schubladenkante abgetrennt werden. Dadurch wird die Schubladen ein winziges bisschen schmaler als andersherum, was später das Schieben erleichtert. Geschnitten wird nur bis dahin, wo sich die beiden Falzlinien treffen.
Dann geht es auch schon ans Kleben. Für die Schubladen nehme ich Kleberoller. Dieser kommt auf die Außenseiten der Klebelaschen und die Innenseiten der Dreiecke. Dann klebt man erst die Laschen innen an und faltet anschließend die Dreiecke drüber und klebt sie am Boden fest.
Und weil das nicht so schön aussieht, wird anschließend ein Stück B auf den Boden geklebt:
Ebenso werden dann die anderen drei Schubladen gemacht.
Hüllen falten:
Für die Hülle legt man ein Stück C mit der langen Seite an ein Falzbrett and und falzt bei 3 3/4", 4 1/2", 8 1/4" und 9".
Alle Falzlinien werden mit einem Falzbein nachgezogen. Auch hier falte ich wieder so, dass die erhabene Seite der Falz innen liegt. An der schmalen Seite klebe ich außen ein Stück doppelseitiges Klebeband an.
Dann kann die Hülle zusammengeklebt werden. Die Klebelasche liegt anschließend innen. Auch das wiederholt man mit den anderen drei Stücken C.
Zusammenbau:
Jede Schublade wird jetzt in eine Hülle geschoben. (Monks achten dabei darauf, dass alle gleich herum liegen, bei mir ist die Hülle z. B. immer so gedreht, dass die Klebelasche von vorne gesehen links unten ist.)
Dann wird auf drei der vier Schachteln oben Klebeband angebracht. Das in der Mitte ist nützlich für die Stabilität:
Und schon kann man die Schachteln zusammenkleben:
Der letzte Schliff:
Dekorieren kann man natürlich nach Lust und Laune. Hier gebe ich auch gar keine Maße vor, das kann sich ja jeder selbst ausmessen, je nach Dekowunsch. Ich bin derzeit ein großer Fan der Summer Market-Serie von Carta Bella, die auch bei meiner Schachtel wieder dran glauben musste.
Voilà - fertig:-)
Aus den nicht verwendeten kleinen Reststücken lassen sich dann auch noch prima schmale Schildchen schneiden, auf die man den Inhalt einer Schublade schreiben kann. Ich klebe meine Schildchen immer mit nicht permanentem Klebestift an, so dass ich die leicht austauschen kann. Allerdings gebe ich zu, dass ich in 15 Jahren Scrapbooking noch keine Packung Die Cuts komplett aufgebraucht habe, das kommt also selten vor :-)
Falls ihr auch eine Box macht, taggt mich gerne auf Instagram (@suppenhuhntr), dann hinterlasse ich auch einen Kommentar.
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Craft room,
Envelope Punch Board,
Stashbusting,
Tutorials
Sonntag, 19. April 2020
Die Cut Box #fünfundrölfzig
Wer viel shoppt, muss viel aufbewahren, in diesem Fall Die Cuts:
Die Box besteht aus überdimensionalen Streichholzschachteln, die ich mit dem Envelope Punch Board gefaltet habe.
In 15 Jahren Scrapbooking hab ich noch keine Packung Die Cuts vollständig verbraucht, daher ist es eher unwahrscheinlich, dass ich mal ein Schildchen auswechseln muss. Aber sicherheitshalber sind die mal mit nicht-permanentem Kleber befestigt.
Die Box besteht aus überdimensionalen Streichholzschachteln, die ich mit dem Envelope Punch Board gefaltet habe.
In 15 Jahren Scrapbooking hab ich noch keine Packung Die Cuts vollständig verbraucht, daher ist es eher unwahrscheinlich, dass ich mal ein Schildchen auswechseln muss. Aber sicherheitshalber sind die mal mit nicht-permanentem Kleber befestigt.
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Mittwoch, 8. April 2020
C25k - Traveler's Notebook
Trotz geschlossenem Fitness-Studio derzeit will ich ja fit bleiben und habe deshalb angefangen mit Laufen. Bei C25k ist das Ziel, in 8 Wochen à 3 Lauftagen 5 km durchlaufen zu können. Es bleibt spannend - den Anfang habe ich aber schonmal dokumentiert:
Dienstag, 7. April 2020
Noch eins für Oma
Beim Aufräumen fiel mir ein Inspirationsheft aus einem älteren Dani Peuss-Kit in die Hände, ich glaube von Januar 2016.
Daraus habe ich ein Layout von Nadine Westphal geliftet:
Daraus habe ich ein Layout von Nadine Westphal geliftet:
Montag, 6. April 2020
Video-Crop
Wenn man sich schon nicht persönlich zum Scrappen treffen kann, muss es halt per Zoom passieren. Gut, ich kann ohnehin am Crop der Ostfriesenmädels nur im Urlaub persönlich teilnehmen, aber in Zeiten von Social Distancing haben wir ohnehin keine andere Wahl.
In der ersten Runde vorletzten Donnerstag hatte Ela eine interessante Kartenform vorgestellt. Meine Umsetzung sieht so aus:
Zum Einsatz kamen hier ganz viele Blümchen und weitere Kleinigkeiten aus meinem Wichtel-Adventskalender.
In der ersten Runde vorletzten Donnerstag hatte Ela eine interessante Kartenform vorgestellt. Meine Umsetzung sieht so aus:
Zum Einsatz kamen hier ganz viele Blümchen und weitere Kleinigkeiten aus meinem Wichtel-Adventskalender.
Sonntag, 5. April 2020
Samstag, 4. April 2020
Babyhalstücher
Für den Sohnemann einer Freundin, der gerade zahnt und ohne Tuch seine Klamotten vollsudeln würde, habe ich ein paar Halstücher genäht:
Das Schnittmuster gibt es gratis bei Pattydoo.
Das Schnittmuster gibt es gratis bei Pattydoo.
Freitag, 3. April 2020
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