Donnerstag, 2. April 2020

Was Corona so mit Nähzeug macht

Als ich anfing zu nähen, habe ich total begeistert ganz viel Schrägband mit teils ebenfalls recht schrägen Mustern gekauft - und nie benutzt. Das, was ich tatsächlich benutzt habe, war zweckgebunden und dann auch verbraucht.

Jetzt habe ich wirklich bis auf Reste, die zu klein zum benutzen waren, ALLES verbraucht oder verschenkt, jeweils für Behelfs-Mund- und Nasenmasken. In dem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass ich es echt armselig finde, dass tatsächlich Leute abgemahnt werden, weil sie die Dinger angeblich irreführend benennen. Es sollte jedem klar sein, dass diese Masken keine medizinisch genormten Teile sind und nicht professionellen Ansprüchen genügen. Sie werden aber trotzdem gebraucht und gerne genommen, also warum macht man anderen unnötig das Leben schwer? Ebenso unangemessen finde ich auch, dass manche Onlineshops für Schrägband oder kochfestes Gummiband jetzt horrende Preise ansetzen. Klar, Angebot und Nachfrage... aber gerade in Krisenzeiten sollte man doch auch mal solidarisch sein. 

Ich hab also auch allerhand Masken genäht für mich oder Leute in meinem Umfeld, die aus unterschiedlichen Gründen was vor Mund und Nase tragen müssen. Diese Masken sind NICHT zum Verkauf gedacht.










Mittwoch, 1. April 2020

Stempelkissenvergleich

(Dieser Beitrag enthält Werbund wegen Verlinkung der Produkte, die ich aber bis auf das Versafine Clair Nocture-Kissen selbst gekauft habe.)

Die meisten Scrapper haben vermutlich allerhand verschiedene Stempelkissen. Meine Favoriten allgemein sind Distress Inks zum Schmaddern und halt Distressen und Archival und Versafine Clair zum Stempeln auf Karten und Layouts.

Die beiden letzteren habe ich jetzt mal verglichen, und zwar in den von mir bevorzugten Farben Schwarz und Dunkelgrau.


Hier bekommt ihr diese Kissen zum Beispiel:

Archival Jet Black
Archival Waterin Can
Versafine Clair Nocturne
Versafine Clair Morning Mist

Verwendete Stempel:
Elefant
Schriftzüge


Zum Ausprobrieren habe ich einen Stempel mit viel Fläche, ein filigranes Motiv und eine Mischung aus etwas flächig und filigraner verwendet. Gestempelt habe ich auf sehr glattem Papier (Zeichenpapier von Boesner) mit einer Stempelunterlage (Mousepad geht auch). 





Mein Favorit für flächiges Stempeln ist definitiv Versafine Nocturne. Die Versafine-Kissen sind allgemein "saftiger" als Archival, weshalb Archival bei filigraneren Motiven die Nase leicht vorn hat. Wenn man aber aufpasst, kriegt man auch mit schwarzem Versafine schöne Abdrücke hin. Bei den grauen Kissen bevorzuge ich Archival.

Den direkten Vergleich bei strukturiertem Papier habe ich jetzt nicht gemacht, aber hier ist Versafine Nocturne mein absoluter Favorit. Allgemein möchte ich aber keins dieser Kissen missen.

Auffallend war der Unterschied übrigens beim Reinigen:


Hierzu habe ich den Ranger Cleansit All-Purpose Stamp Cleaner verwendet, ein bisschen einwirken lassen und dann mit einem Feuchttuch abgewischt. Archival Ink hinterlässt Spuren an Clear Stamps, Versafine nicht. Beide Beispielstempel waren unbenutzt und sind nach einmaliger Benutzung gesäubert und fotografiert worden. Archival oben mit noch erkennbaren Spuren, Versafine unten ohne jegliche Spuren. Das stört bei der weiteren Benutzung der Stempeln überhaupt nicht, sollte aber auch mal erwähnt werden.

Sonntag, 29. März 2020

Cutfile-Crew #6

Ja, ich weiß, die Beiträge #3-5 bin ich noch schuldig, aber hier kommt #6:





Melanie hatte im letzten Jahr die Idee, mit ein paar Mädels eine kleine Challenge-Gruppe zu gründen. Pro Monat suchen wir uns ein Cutfile aus, das dann jede auf ihre Art verarbeitet. Bei Instagram findet ihr uns übrigens unter #cutfilecrew.

In diesem Monat haben wir wieder ein Freebie von Paige Evans verwendet. Ihr könnt es hier herunterladen.

Aus aktuellem Anlass wären mir mit diesem Schriftzug gerade mehrere Themen eingefallen. Social Distancing und dessen Beachtung oder Nichtbeachtung, Kreativität in Corona-Zeiten (Zoom-Onlinecrops, Behelfsmundschutznähen, Scrappen bei mehr Zeit, Shoppen von Scrapmaterial bei mehr Zeit), Aufräumwut, was die Medien so melden, was hier daheim so passiert in dieser Zeit und so weiter und so fort. 

Einiges davon bzw. mein Senf dazu war mir aber zu privat zum Teilen, also wird das wohl eher ein kleines Minialbum oder ein Layout for my eyes only. Daher habe ich mich für ein Home Office-Thema entschieden. Ich bin sehr froh, diese Möglichkeit zu haben, auch wenn ich Pauline mit tagsüber unerwünschter Anwesenheit vermutlich total nerve.

Montag, 20. Januar 2020

Julieta

Ich hab dann mal einen neuen Lieblingsschnitt - Julieta von Drei Ems :-) Einmal mit Kragen (grau), einmal mit Kapuze (gelb). Was mir auch gut gefällt: Man kann das Kleid komplett mit der Overlock nähen und muss nicht zwischen zwei Maschinen hin und her wechseln.







Sonntag, 19. Januar 2020

Dorfcrop 4.0

Gestern war ich bei Melanie zum Dorfcrop 4.0. In größerer Runde als beim letzten Mal hatten wir wieder viel Spaß. Vor lauter Quasseln hab ich nicht sooo viel gescrappt, aber immerhin zwei Layouts hinbekommen.

Nr. 1:





Nr. 2 - danke an Iris fürs Stempelleihen:








 

Dienstag, 26. November 2019

Ausflug in andere kreative Gefilde

Letztes Jahr habe ich zum Geburtstag einen Gutschein zum Keramikbemalen bekommen. Zeit, ihn mal einzulösen.

Ich habe mir eine kleine Schale ausgesucht. Vor dem Brennen sah sie so aus:


Und nachher so:

Montag, 25. November 2019

Tauschkalender

Man ist nie zu alt für einen Adventskalender. In diesem Jahre habe ich mit 4 anderen Scrapmädels Kalenderpäckchen getauscht. Jede hat für jede der anderen 6 Türchen vorbereitet.

So sieht die ganze Pracht aus meinem gemischten Karton aufgebaut aus:


Wir haben einen Wert pro Tag festgelegt mit der Möglichkeit, mehrere Tage in einem Päckchen zusammenzufassen. Bei meinen Päckchen für die anderen kamen dabei drei pro Person raus, die ich dann noch in Packpapiertüten zusammengefasst habe:





Die Päckchen sind mit diversen Punch Boards entstanden (Envelope, Gift Bag und Pillow Box). Auf den Schildchen habe ich ein bisschen gelettert, dazu demnächst mehr.

Sonntag, 24. November 2019

Cutfile-Crew #1 und #2

Melanie hatte die Idee, mit ein paar Mädels eine kleine Challenge-Gruppe zu gründen. Pro Monat suchen wir uns ein Cutfile aus, das dann jede auf ihre Art verarbeitet. Bei Instagram findet ihr uns übrigens unter #cutfilecrew.

Heute präsentieren wir schon Runde zwei mit einem Freebie von Paige Evans. Es war eine ganz schöne Friemelei, die einzelnen Elemente zu hinterlegen, aber es auch sehr viel Spaß gemacht. Wenn man das Endergebnis sieht, hat sich der Aufwand doch gelohnt. Ich liebe unsere Weihnachtsmarktsfotos, und bald gibt es schon neue. Das Dezembertagebuch soll ja schließlich auch gefüllt werden.






Mein Oktoberbeitrag, ebenfalls zu einem Freebie von Paige Evans, sah übrigens so aus:




Samstag, 23. November 2019

Dezembertagebuch

Dezembertagebücher habe ich bisher immer bewundert bei anderen, aber noch nie eins gemacht. Das soll sich dieses Jahr ändern.

Letzten Sonntag war ich bei Barbara Haanes Adventswerkstatt, wo wir unter anderem diesen Rohling gemacht haben:





Jetzt freu ich mich aufs Füllen!

Außerdem haben wir noch einen Stickrahmen dekoriert. Meiner ist aber noch nicht fertig, den zeige ich dann später.

Mittwoch, 13. November 2019

Ronjafimmel

Au weia, ich hab den Blog ganz schön schleifen lassen, dabei war ich doch immerhin ein wenig kreativ unterwegs.

Da ich aus den meisten meiner Klamotten herausgeschrumpft bin, mussten ein paar neue Klamotten her, auch für ins Büro. Mein Lieblings-Kleiderschnitt ist die "Ronja" von Pattydoo. Es ist fix genäht, geht auch bürotauglich ohne Kapuze, und ich hab schon öfter gehört, dass er mir auch ganz gut steht. 

Der Trend geht übrigens zur Zweit- und Drittronja:


Die beiden unteren sind aus Strickjersey, die obere aus Romanit. Das war mein Katastrophenkleid, bei dem so allerhand schief ging. Erst hab ich mich natürlich mal brav ausgemessen und danach das Schnittmuster ausgeschnitten. Ich wollte die Variante mit dem seitlichen Einsatz nähen. Dafür hab ich dann auch das Vorderteil wie vorgesehen verschmälert. 

Der Zuschnitt hat noch gut geklappt, die ersten Nähte auch, und dann hab ich aus unerfindlichen Gründen die Seitennähte schon geschlossen, ehe die Ärmel drin waren. Ich hab schon so viele Teile mit Raglanärmeln genäht, aber das ist mir auch noch nie passiert. Immerhin ließ sich das Problem noch mit wenig Auftrennen lösen, und die Ärmel waren dann da, wo sie hin sollten.

Schon bei Nähen kam mir das Kleid recht weit vor, aber ich habe es mal fertig genäht und dann anprobiert. Tatsächlich viel zu groß. Also war mein Plan, die Overlock-Nähte einfach abzuschneiden und jedes Schnitteil kleiner zuzuschneiden. Beim Schnittmusterkleben fiel mir dann auf, dass ich beim ersten Versuch nur das Vorder-, aber nicht das Rückenteil verschmälert hatte. Somit war natürlich dann Stoff zu viel. Aber ok, jetzt war es ja eh zu spät, und im Zweifelsfall kann ich ja noch weiter schrumpfen hoffentlich.

Die kleinere Version habe ich dann fast unfallfrei zu Ende genäht, aber zum guten Schluss natürlich noch ein Ärmelbündchen falsch herum angenäht (mit der Nahtzugabe nach außen). Deshalb ist der eine Ärmel jetzt auch einen halben Zentimeter kürzer, aber das fällt auch nur auf, wenn man es weiß. Es passt übrigens mittlerweile nicht nur knapp, sondern tragbar.